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Tag der Offenen Tür der Bundesregierung

Bild von Bundeswehr-Fotos Wir.Dienen.Deutschland.
Am Tag der Offenen Tür der Bundesregierung können sich die Bürgerinnen und Bürger auch einen Eindruck vom Bundesministerium der Verteidigung am 2. Dienstsitz in Berlin verschaffen. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit und machen einen Rundgang durch das Haus mit Besichtigung des Ehrenmals. ©Bundeswehr/Bienert
Verkehr in China

Bild von dieter_weinelt
Verkehr in China ist interessant. Und anders als alles, was ich bisher
gesehen habe. Autofahrer in Spanien, Frankreich, Italien, sie alle gleichen
sich in etwa. Sie fahren chaotisch, hupen und geben Gas, wenn sie einen
sehen. Und dann weichen sie im letzten Moment aus. Fußgänger passen auf,
Fahrradfahrer passen auf, insgesamt passiert relativ wenig. Man passt halt
gegenseitig auf und alles wird gut.
Nicht so in China. Hier gilt absolut das Recht des Stärkeren. LKWs sind die
unantastbaren Herrscher der Straßen. Sie parken schon mal mitten auf der
Autobahn (auf der mittleren Spur) weil der Fahrer aufs Klo muss und der das
dann auch direkt auf die Straße macht, egal ob groß oder klein. Aber ich
schweife ab. Uns sind auf Autobahnen und anderen 4-spurigen Straßen
inzwischen mehrfach LKWs entgegen gekommen, weil sie halt zu irgend einer
Ausfahrt auf unserer Seite wollten. Und weil es schneller ist und weil eine
Beule mehr egal ist.
Autofahrer halten sich meist an die Fahrbahnrichtungen, solange diese
baulich getrennt sind. Wenn aber in der Innenstadt die Gegenfahrbahn gerade
frei ist kann man die ruhig nutzen, um mal 2 – 3 Autos zu überholen. Die
dünne weiße Linie in der Mitte ist zwar eine nette Zierde, ist aber nicht
wirklich richtungweisend, oder? Es wird geschnitten, gehupt und gedrängelt
was das Zeug hält. Ich dachte bisher immer, Südeuropa fährt chaotisch, aber
das sind wirklich alles (!) Weisenknaben im Vergleich. Europäer machen halt
(aus chinesischer Sicht) den Fehler, notfalls eben doch Rücksicht zu nehmen.
Am gefährlichsten für Touristen und andere Europäer sind allerdings die
Elektroroller. Baulich eigentlich nur ein Fahrrad mit kleinem Elektromotor,
kommen sie leise, eigentlich unhörbar, von hinten angerollt. Und dann hupen
sie ca. 3 m hinter einem. Der Europäer, der jetzt zur Seite zu springen
müssen meint (Grammatik?) entkommt zwar dem ersten Roller, springt aber dem
zweiten, der 2 m hinter ihm und leicht zur Seite versetzt herangefahren
kommt, direkt vor die Räder. Fazit: keine hastigen Bewegungen!!!
Man hat als Westler eh ganz gute Karten, da jeder weiß was es für einen
Ärger gibt, wenn ein Westler zur Polizei geht oder angefahren wird.
Statistik: es gibt pro Jahr ca. 160.000 Verkehrstote. Hochgerechnet auf die
1,4 Mrd Chinesen ist das etwa 0,01 %. Wenn man aber bedenkt, das ein
Großteil der Chinesen immernoch in stark ländlichen Gebieten lebt dann
steigt der prozentuale Wert erheblichan. Egal, die Chinesen kümmert es
nicht.
Der Job des Verkehrspolizisten ist gut besetzt, auch wenn man tendenziell
suizidgefähredet sein muss, um ihn auszuüben. Die meisten stehen auch nur
irgendwo rum und pfeifen wild, wenn man sie missachtet (vor allem als
LKW-Fahrer) kümmert es sie aber auch nicht wirklich. Wiedermal ein Punkt,
den amn als Westler nicht wirklich verstehen kann …
Dieter
Verkehr in China

Bild von dieter_weinelt
Verkehr in China ist interessant. Und anders als alles, was ich bisher
gesehen habe. Autofahrer in Spanien, Frankreich, Italien, sie alle gleichen
sich in etwa. Sie fahren chaotisch, hupen und geben Gas, wenn sie einen
sehen. Und dann weichen sie im letzten Moment aus. Fußgänger passen auf,
Fahrradfahrer passen auf, insgesamt passiert relativ wenig. Man passt halt
gegenseitig auf und alles wird gut.
Nicht so in China. Hier gilt absolut das Recht des Stärkeren. LKWs sind die
unantastbaren Herrscher der Straßen. Sie parken schon mal mitten auf der
Autobahn (auf der mittleren Spur) weil der Fahrer aufs Klo muss und der das
dann auch direkt auf die Straße macht, egal ob groß oder klein. Aber ich
schweife ab. Uns sind auf Autobahnen und anderen 4-spurigen Straßen
inzwischen mehrfach LKWs entgegen gekommen, weil sie halt zu irgend einer
Ausfahrt auf unserer Seite wollten. Und weil es schneller ist und weil eine
Beule mehr egal ist.
Autofahrer halten sich meist an die Fahrbahnrichtungen, solange diese
baulich getrennt sind. Wenn aber in der Innenstadt die Gegenfahrbahn gerade
frei ist kann man die ruhig nutzen, um mal 2 – 3 Autos zu überholen. Die
dünne weiße Linie in der Mitte ist zwar eine nette Zierde, ist aber nicht
wirklich richtungweisend, oder? Es wird geschnitten, gehupt und gedrängelt
was das Zeug hält. Ich dachte bisher immer, Südeuropa fährt chaotisch, aber
das sind wirklich alles (!) Weisenknaben im Vergleich. Europäer machen halt
(aus chinesischer Sicht) den Fehler, notfalls eben doch Rücksicht zu nehmen.
Am gefährlichsten für Touristen und andere Europäer sind allerdings die
Elektroroller. Baulich eigentlich nur ein Fahrrad mit kleinem Elektromotor,
kommen sie leise, eigentlich unhörbar, von hinten angerollt. Und dann hupen
sie ca. 3 m hinter einem. Der Europäer, der jetzt zur Seite zu springen
müssen meint (Grammatik?) entkommt zwar dem ersten Roller, springt aber dem
zweiten, der 2 m hinter ihm und leicht zur Seite versetzt herangefahren
kommt, direkt vor die Räder. Fazit: keine hastigen Bewegungen!!!
Man hat als Westler eh ganz gute Karten, da jeder weiß was es für einen
Ärger gibt, wenn ein Westler zur Polizei geht oder angefahren wird.
Statistik: es gibt pro Jahr ca. 160.000 Verkehrstote. Hochgerechnet auf die
1,4 Mrd Chinesen ist das etwa 0,01 %. Wenn man aber bedenkt, das ein
Großteil der Chinesen immernoch in stark ländlichen Gebieten lebt dann
steigt der prozentuale Wert erheblichan. Egal, die Chinesen kümmert es
nicht.
Der Job des Verkehrspolizisten ist gut besetzt, auch wenn man tendenziell
suizidgefähredet sein muss, um ihn auszuüben. Die meisten stehen auch nur
irgendwo rum und pfeifen wild, wenn man sie missachtet (vor allem als
LKW-Fahrer) kümmert es sie aber auch nicht wirklich. Wiedermal ein Punkt,
den amn als Westler nicht wirklich verstehen kann …
Dieter






